July 16, 2014 Off

Wie Hans Maurer das Dusch WC erfand

By in Dinge übers Leben, Dusch WC

Heute steht das Dusch WC wie selbstverständlich in immer mehr Badezimmern und Toiletten und die Besitzer profitieren von zahlreichen Funktionen und einer in jedem Fall vorzüglichen Intimreinigung. Doch kaum jemand weiß, welcher Aufwand eigentlich hinter der Konstruktion dieser Gestelle steckt und wer sich ein bißchen mit den Anfängen des WC´s beschäftigt, versteht schnell, was für eine Mühe und welche Anstrengungen bei der Erfindung nötig waren.

Dusch WC Toilette

Bildquelle: Wacor.de

Mitte der 1950er Jahre erwachte Hans Maurer aus einem Traum. Er hatte tief und fest geschlafen und in seinen Träumen erschien ihm in dieser besonderen Nacht ein Toilettensystem, wie es die Welt bis dahin noch nicht gekannt hatte: Maurer sah es gewissermaßen plastisch vor sich, das Dusch WC mit installiertem Fön, und machte sich sofort an die Arbeit. Das war nun keine leichte Angelegenheit, denn zum einen musste der Tüftler erst einmal irgendeine sinnvolle und funktionierende Kosntruktion erstellen, zum anderen die dazu gehörigen Tests natürlich auch ein wenig im Verborgenen durchführen. Nicht nur, dass die großen Hersteller von Toilettensitzen Wind von der Sache bekommen hätten – in den damaligen Zeiten war der Toilettengang wie auch heute in den meisten Fällen eher lästig und sollte naturgemäß wenig auffallen.
So machte sich Maurer hinter zugezogenem Vorhang an die Arbeit und experimentierte mit Kupferrohren, Kabeln und einem Föhn. Natürlich musste er zunächst herausfinden, ob die ganze Geschichte dem Körper gut tat und ob ein sanfter, warmer Wasserstrahl als Reinigung für den Intimbereich taugte. Schon bald war klar: Hier wurde eine Weltneuheit konstruiert, deren Vorteile gegenüber der bloßen Reinigung mit Papier auf der Hand liegen! Maurer konnte seine Erfindung schon bald patentieren lassen und begann mit dem Verkauf, zunächst vor allem an Kliniken und Altersheime. Leider hatten diese Urmodelle des WC´s ihre Macken, waren oft defekt und der Erfinder verbrachte viel Zeit mit Reparieren und Ausbesserungsarbeiten. 1961 erschien das Modell 61 und die dafür gegründete Firma Closomat konnte in den folgenden Jahren mehr als 10.000 Stück davon absetzen. Hans Maurer schuf in seinem Heimatort Arbeitsplätze und das obwohl er nie eine sonderlich aufwendige Ausbildung genossen hatte!
Im Jahr 1983, nach fast 30 Jahren Tüftelei und harter Arbeit, ging der Erfinder in den verdienten Ruhestand und übergab das Geschäft seinem Sohn Peter. Mittlerweile war die Idee kopiert und von anderen Herstellern gerade auch in Fernost übernommen worden, doch Closomat baute immer noch die Originale und verfügte über das entsprechende Renommé in diesem Bereich. Zur Jahrtausendwende hatte die Firma immerhin 60 feste Mitarbeiter und erzielte zweitstellige Millionenumsätze. Dann aber gab es Probleme mit der Einführung neuer Produkte, die noch nicht ausgereift waren und das Unternehmen geriet in die Insolvenz. Diese war aber nicht das Ende und mit Hilfe von Geldgebern kämpfte sich Closomat zurück in den Markt.
Der Erfinder des Dusch WC´s wurde 95 Jahre alt und konnte noch das 55jährige Firmenjubiläum miterleben. Heute stehen seine Geräte überall auf der Welt, sie finden sich in Privathaushalten wie in Krankenhäusern und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Eine Konstruktion, die ihrer Zeit nicht nur voraus war, sondern diese auch prägen konnte und das allein mit der schlichten Idee, den Gang zur Toilette angenehmer und hygienischer zu machen.

December 28, 2013 Off

Mit den Profis auf der Piste und dem Renntaxi über den Nürburgring

By in Renntaxi Nuerburgring

Motorsport ist bekanntlich eine faszinierende Angelegenheit, doch normalerweise nur im Fernsehen oder als Zuschauer an der Rennstrecke zu erleben. Zu hoch sind die Anforderungen für diesen Beruf und wer schon immer davon träumte, selbst mal in einem solchen Boliden zu sitzen, hat gerade später im Leben dazu kaum eine Chance. Freilich gibt es mittlerweile fantastische Angebote rund um den Nürburgring, denn dort bieten Veranstalter einen Trip mit dem Renntaxi an! Das bedeutet dann eine rasante Fahrt an der Seite eines echten Profis, mit allen Schikanen, Herausforderungen und auch Belastungen und selbst wenn man hierbei nur als Beifahrer in den Sitz gedrückt wird, sind Fliehkräfte und der Druck in den Kurven, beim Beschleunigen und Bremsen in jedem Fall dem ständigen Erlebnis des Rennfahrers verwandt! Mit dem Renntaxi über den Nürburgring ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, selbst einmal den Rennzirkus aus nächster Nähe und auf der eigentlichen Piste kennenzulernen und so lohnt sich ein Vergleich der Angebote unbedingt.

RenntaxiDabei sollte man in erster Linie auf das Gesamtpaket achten. Die Preise variieren für fast alle Veranstalter um die 300 Euro, mal etwas mehr, mal etwas weniger, wobei das in erster Linie vom gewählten Wagen abhängt. Natürlich kostet ein BMW Z$M mehr als der Trip mit einem BMW 325i, doch ist eben auch der sonstige Service nicht zu vergessen! So ist es natürlich Pflicht und selbstverständliche Voraussetzung, dass man in feuerfeste Anzüge eingkleidet und einen Helm verpasst bekommt, was dann für die nötige Sicherheit auf der Strecke sorgt. Das erfüllen dann auch alle Anbieter, doch danach scheiden sich oft die Geister: Einige haben einen Besuch im Fahrerlager, andere die Entspannung im Hospitality – Zelt im Programm und bei manchem Veranstalter fährt man sogar mit einer echten Rennsportgröße und kann dann entsprechend fachsimpeln.

Doch grundsätzlich geht bei allen Anbietern nach der Einweisung auf die Piste, wobei zunächst der Grand Prix Kurs auf dem Programm steht und im Anschluss gut 20 Kilometer Asphalt auf der berühmten Nordschleife warten. Wer den Nürburgring meint zu kennen, etwa aus dem Fernsehen oder manch gutem Computerspiel, der wird bei der Fahrt mit dem Renntaxi einmal mehr und ungeschminkt mit Stationen wie der Fuchsröhre, der Hohen Acht oder dem Schwedenkreuz konfrontiert und danach weiß man mit Sicherheit ganz genau, was das in Wirklichkeit für extreme Herausforderungen für die Fahrer sind! Denn das Renntaxi fährt nicht einfach so und locker flocking mit ein bißchen Speed unter der Haube über den Ring, das Ganze findet in der Regel im Rahmen der Deutschen Langstreckenmeisterschaft statt und die Fahrer werden unter allen Umständen richtig Gas geben, um ihren Boliden etwa in einem freien Training genau zu testen.

Näher dran kommt man an den Rennsport wohl nirgend sonst und so ist eine Fahrt mit dem Renntaxi für jeden Motorsportbegeisterten ein Pflichttermin. Die Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren, eine Mindestgröße von 1,50 Meter und nicht zuletzt auch eine robuste Gesundheit, denn wer beispielsweise Schwierigkeiten mit der Wirbelsäule oder dem Herzen hat, für den ist das Risiko einer überzogenen Belastung auf einem solchen Trip einfach zu groß.

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November 24, 2013 Off

Wie die Natur für alles vorgesorgt hat…

By in Dinge übers Leben

Ich bin immer wieder beeindruckt wenn ich sehe wie Leute in meinem Umfeld die ganze ungesunde Chemie ihrem Körper zuführen ohne sich auch nur einen Funken Gedanken zu machen ob das vielleicht schlecht für sie sein könnte. Ob es das Zigaretten rauchen ist, das maßlose Naschen von Süßigkeiten, Alkohol, Schlafmittel oder Anti-Depressiva: All diese Dinge sind in meinen Augen der Versuch eine innere Leere zu Stopfen.

Leider der völlig falsche Weg.

Fangen wir mal bei dem drastischsten an. Anti-Depressiva. Wahrscheinlich sogar eine wirklich vernünftige Idee bei Menschen die so schwer depressiv sind, dass tatsächlich Selbstmordgefahr besteht. Wahrscheinlich retten Anti-Depressiva leben. Der gezielte Einsatz von Anti-Depressivas bei Extremfällen ist eine Sache, die maßlose Dauerverschreibung an alle und jeden die in ihrem Leben auch nur leicht unzufrieden sind ist eine andere Sache.

Statt das man sich vielleicht mal fragt: Warum bin ich unzufrieden?? Warum bin ich nicht glücklich und erfüllt??

Vielleicht gibt es dafür ja sogar einen guten Grund. Vielleicht hat die Unzufriedenheit einen Zweck. Das man aufwacht und an seinem Leben etwas ändert.

Stattdessen wird mit Medikamenten gegen die Depression/Unzufriedenheit vorgegangen. Das Gefühl wird beteubt. Gesund ist das nicht. Psychologisch nicht, für das eigene Leben nicht, und schon gar nicht für den Körper.

Natur-150x135Die Gründe für Depression sind vielfältig. Stress ist sicher einer davon. Der heutige Lebensstil ist einfach nichts für unsere veralteten Neanderthaler-Körper. Wir sind noch nicht angekommen. Dieser Stress zerrt an uns, an unserem Hormonhaushalt, an unserer Kraft und Energie.

Wir leben nicht mehr im Einklang mit der Natur. Wir schlafen nicht bei Sonnenuntergang und wachen nicht mit der Sonne auf. Gesunder Schlafist rar. Der Wecker bestimmt unser Leben. Wir ernähren uns von Lebensmitteln die es nie zuvor gegeben hat. Modernste Lebensmitteltechnologie wurde angewand um die Nahrung so billig wie möglich zu produzieren – und wir sind die Leid tragenden.

Beeren-150x150Wir müssen uns zurück besinnen. Wir müssen mit der Natur leben, nicht gegen sie. Wir müssen echtes Essen essen. Wir müssen unser Heil nicht in der Pharma-Industrie suchen (die will nämlich nur unser Geld), sondern wieder der Natur vertrauen. Die Natur hat für alles eine Lösung. Hier finden wir die wahren Heilmittel gegen unsere Leiden. Wenn wir unserem Körper gutes tun, tut er auch uns gutes.

Rauchen, Süßigkeiten und Medikamente sind aber nichts gutes. Das sind alles kurzfristige oberflächliche Stimmungserheller, die auf Dauer kontraproduktiv wirken. Das müssen wir begreifen lernen. Es muss nicht immer die Wunderfrucht sein – Goji Beere und Acai Beere lässt grüßen. Einfache Beeren, Vitalpilze, Heilpilze, Wurzeln, Heilkräuter und Heilpflanzen direkt aus dem heimischen Garten tun’s oftmals auch und besser!

Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas gutes. Vermeiden Sie die Gifte und Chemie. Gönnen Sie sich die Geschenke der Natur. Ihr Körper, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wird es Ihnen danken.

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November 24, 2013 Off

Schnarchen und was dagegen hilft

By in Dinge übers Leben

Wer schläft, der sucht die damit einhergehende körperliche Erholung. Niemand legt sich zum Spaß hin, immer folgen wir unserem innerem Antrieb zum Schlaf, der sich durch Müdigkeit ausdrückt oder wir suchen den Schlaf gezielt, um etwa ein wenig Erholung inmitten eines besonders stressigen Alltags zu erlangen. Das ist alles bekannt und sogar nachhaltig erforscht und es gilt als leichtsinnig, sich des eigenen Schlafes zu berauben. Wer das versucht, etwa, in dem er immer wieder wachhaltende Drogen beziehungsweise Medikamente einnimmt, versündigt sich dadurch auch immer wieder am Regenerationsprozess des eigenen Organismus. Der Körper und auch der Geist brauchen Schlaf, ausreichend und zuverlässig. Die unterschiedlichen Schlaftiefen, das Träumen, ja selbst das kurze Aufwachen und sofortige wiedereinschlafen haben allesamt ihren Sinn und Zweck, sie dienen der Strukturierung wichtiger Prozesse. Ist der Schlaf hingegen gestört, etwa durch lärmende Umwelteinflüsse oder durch vor dem Schlafengehen genossenen Alkohol, ändern sich auch die einzelnen Schlafaspekte, die Erholung ist dann nicht mehr vollständig, was eine ganze Reihe von gefährlichen Folgen nach sich ziehen kann.

Zu den kompliziertesten, weil oftmals zwischenmenschliche Beziehungen berührenden, Störungen gehört das Schnarchen. Wohlgemerkt, nicht das eigene Schnarchen! Das wird kaum bemerkt, höchstens ein trockener Mund am Morgen kann darauf hinweisen. Vielmehr sind Partner, Eltern oder Geschwister und Freunde von Schnarchern betroffen. Eine Überreizung des Gehörs kann zur vollständigen Verhinderung des Einschlafens führen – und das nicht selten über viele Jahre! Die Betroffenen sind tagsüber meist gereizt, können sich schlecht konzentrieren und immer wieder leiden auch Beziehungen darunter. Ein Umstand, der ganz sicher Beachtung verdient.

Grundsätzliche Anmerkungen zum Schnarchen

schnarchende-Katze-300x225Warum aber schnarchen wir überhaupt? Offensichtlich wünscht sich das niemand und trotzdem tun es mehr oder weniger alle Menschen. Ein Umstand, der Beachtung verdient, scheint doch der evolutionäre Prozess unserer Entwicklung zur Einrichtung solcher Abläufe geführt zu haben. Warum aber? Ist es sinnvoll zu schnarchen?

Ja und nein, muss die Antwort heißen. Nein, weil es natürlich immer auch einen immensen Eingriff in das körperliche Wohlbefinden darstellt, gleich ob es sich dabei um die verminderte Sauerstoffaufnahme oder um ästhetische Faktoren handeln mag. Ja, und das ist der vielmehr entscheidende Punkt, weil das Schnarchen im Grunde genommen eine Abwehrreaktion des Körpers auf offensichtlich vorliegende Mängel darstellt. So kommen als Ursache für die unangenehmen Geräusche eine Vielzahl von Ursache in Frage. Diese sind jedoch allesamt nicht nötig, sondern sie sind Abweichungen vom normalen Wuchs und von gewöhnlicher körperlicher Entwicklung.

Beginnen wir mit genetischen Faktoren. Eine gekrümmte, schiefe und deshalb nicht korrekt arbeitende Nasenscheidewand lässt sich zwar manchmal, etwa durch Drogenkonsum, Unfälle oder den unvermeidlichen Boxsport erwerben, oft ist sie allerdings auch schon angeboren und kann deshalb ein erhebliches Hindernis für die Atmung bilden. Auch Fehlstellungen im Gaumen oder im Rachen sind zu beobachten, kommen allerdings sehr selten vor.

Demgegenüber entscheidet oft der Lebensstil über die Ausbildung von Schnarchen. Gerade Alkohol und Tabletten haben einen ungünstigen Einfluss, sie führen zur fehlerhaften Atmung und damit auch zur Entwicklung der schrecklichen Geräusche in der Nacht. Vor allem Pyschopharmaka stehen im Verdacht, solche Attacken auszulösen, ihre Absetzung kann dann auch zum Stop des Schnarchens führen. Zudem ist Übergewicht ein gewichtiger Faktor, schließlich muss der Organismus bei sehr dicken Personen viel mehr Kraft für die Atmung aufwenden, als dies bei Normalgewichtigen der Fall sein mag. Adipösen Menschen beziehungsweise ihren Körpern fällt es schwer, die nötige Spannung in jeder Lage aufrecht zu erhalten, sie schnarchen dann besonders laut.

Immer wird das Schnarchen durch ein Flattern des Gaumens und dessen Segel beschrieben. Auch der Rachen und sogar die Zunge können irgendwie und anhand einer Fehllage verantwortlich sein. Das gilt es bei der Diagnose auch immer abzugleichen, damit die Therapie überhaupt Erfolg haben kann. Schließlich können einige Menschen auch eine gefährliche Schlafapnoe ausbilden, die zu Atemstillstand und ständigem, wenn auch zumeist unbewußten Aufwachen führt. Das ist mit der Zeit so gefährlich, dass sich sogar Herzinfarkte und Schlaganfälle auf eine Schlafapnoe zurückführen lassen! Wer eine Schlafapnoe sich oder an seinem Partner beobachtet, sollte sofort zum Arzt gehen.

 

Gegenmaßnahmen

Vielen Menschen helfen bereits kleine Hausmittel, um ihr Leiden zu bekämpfen. So ist etwa die Einnahme von Alkohol vor dem Schlafen zu meiden, was eine Erschlaffung der Rachenmuskeln verhindert. Ein in der Apotheke erhältliches Nasenpflaster hilft vor allem bei leichtem Schnarchen, es erweitert die Atemwege. Sind die Schleimhäute trocken oder überreizt und schwellen einfach nicht ab, kann der Einsatz spezieller Nasensprays erwogen werden. Diese allerdings führen nicht selten zu einer schnellen Gewöhnung an die Inhaltsstoffe, wodurch sich mit der Zeit eine echte Abhängigkeit der Nase entwickeln kann. Wird das Spray abgesetzt, schwillt die Nase zu. Das ist so belastend, dass viele die Mittelchen über viele Jahre anwenden und ihre Schleimhäute schließlich überhaupt nicht mehr von selbst aktiv werden. Folgen sind Verkrustung und sogar eine unangenehme Knorpelbildung bis hin zur gefürchteten Stinknase! Deshalb gilt: Vorsicht bei solchen Medikamenten! Bedenkenlos kann hingegen mit einem Meerwasser-Spray hantiert werden, dies geht auf natürliche Basis zurück und hilft bei der Heilung der vielleicht gereizten Schleimhäute.

Wer will, kann auch an seiner Schlaflage arbeiten. Geschnarcht wird vor allem auf dem Rücken, weshalb der Körper langsam an die nächtliche Seitenlage zu gewöhnen ist. Für solche Zwecke gibt es dann speziell aufblasbare Rucksäcke zu kaufen, doch ein einfaches Kissen, in den Rücken geklemmt, hilft meistens schon. Das muss ausprobiert und in gewisser Weise trainiert werden.

Starke Schnarcher jedoch benötigen oft einen direkten Eingriff, sie schnarchen meistens in jeder Lage und zu allen Gelegenheiten. Bei manchen Personen muss dann eine Anpassung des Unterkiefers oder der Zunge und der Mandeln vorgenommen werden, wodurch eine Erleichterung des Atmens beabsichtigt ist. Der Gaumen selbst lässt sich schrumpfen und die beschriebene Nasenscheidewand in ihrer Krümmung wieder richten. Das ist oft schon Standard und kaum mit Komplikationen verbunden. Bei Nebenhöhlenentzündungen hilft oft schon der Einsatz von Antibiotika.

Meistens sind die Operationen unter Narkose durchzuführen, Nachwirkungen werden aufgrund modernster Operationstechnik kaum noch beobachtet, müssen aber trotzdem bedacht werden. In jedem Fall hilft ein Gespräch mit dem Arzt, um die dann richtige Methode auch erfolgreich durchführen zu können. Schließlich ist die ungestörte Nachtruhe ein Gewinn, für den sich ein wenig Leiden schon lohnen kann!